Mähkante aus Naturstein

Mähkanten lassen sich schnell und einfach verbauen. Sie vereinfachen das Rasenmähen, trennen Beete voneinander und setzen optische Akzente. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen um eine Mähkante zu setzen.

Welche Vorteile bringt eine Mähkante mit sich? 

Wenn Sie Ihre Mähkante setzen, empfehlen wir die gebundene Bauweise im Mörtelbett. Dadurch erträgt die Mähkante hohe Belastungen, wie z.B. Rasenmäher der Fußgängerbelastung. Setzen Sie Ihre Mähkante nur in Sand, kann diese verrutschen und muss nachgebessert werden. Ein Mörtelbett ist nicht schwer! Das Hauptziel einer Mähkante ist es, eine saubere Trennung zweier Bereiche zu schaffen. Meist ein Blumenbeet und eine Rasenfläche. Sie können dann mit den Reifen Ihres Rasenmähers auf der Mähkante fahren und erhalten einen exakten Rasenschnitt. Außerdem verhinder die Mähkante, dass das Unkraut oder der Rasen überwächst.

Welches Material verwenden wir?

Grundsätzlich können Sie Mähkanten aus vielen Materialien bauen. Naturstein Palisaden, Borde, oder Rasenkanten. In unserer Anleitung verbauen wir Pflastersteine im Format 10x10x8 cm, allseits gespalten, aus Sandstein. 

Pflastersteine eignen sich besonders für Anfänger, weil sie sich schnell und einfach verbauen lassen. 

 

Das richtige Werkzeug!

Eine Wasserwage, eine Kelle, einen Gummihammer, eine Schnur, alles zum Anmischen von Beton und einen Spaten. Sie brauchen bei dieser Methode mehr Zement als bei Borden oder Rasenkanten. Sie müssen auch zwischen den einzelnen Pflastersteinen die Fuge mit Zement füllen. Wir empfehlen Trass-Zement! Achten Sie darauf, dass Ihr Zement für Natursteine geeignet ist, sonst kann es zu Kalkausblühungen kommen.

Wie viel Material benötigt man für eine Mähkante?

Bei unserem Beispiel ist es einfach. Die Pflastersteine haben das Format 10x10x8 cm. Die Pflastersteine sind allseits gespalten und unterliegen Toleranzen. Es kann also vorkommen, dass die Steine kleiner oder größer sind. Deshalb rechnen wir mit 10 Steinen auf 1,00 m. Ebenfalls schätzen wir den Zement. Rechnen Sie mit 1 Sack pro 2,00 m. 

Jetzt geht’s los:

Ziehen Sie Ihre Schnur als Hilfslinie. Wo soll die Mähkante lang führen? Oder trennen Sie Ihre Hecke von einer Rasenfläche? Dann lassen Sie genug Platz zum Stamm. Vom Stamm der Hecke empfehlen wir min. 30 cm Entfernung. 

Stechen Sie mit einem Spaten entlang der Schnur V-Förming (konisch nach unten gehend) aus. Die Höhe der Mähkante sollte am Ende auf der Höhe des Rasenschnitts sein. Füllen Sie den Aushub mit Ihrem Zement. Setzen Sie den ersten Pflasterstein mit Ihrem Gummihammer in den Zement. So, dass der Pflasterstein am Ende fest sitzt und von allen Seiten dreiviertel mit Zement bedeckt ist. Der nächste Pflasterstein wird daneben gesetzt. Lassen Sie ca. eine 1,00 cm große Fuge und füllen Sie diese mit Zement. Die Fuge muss vor dem Aushärten glatt gestrichen werden. Ziehen Sie den Zement an den Seiten glatt. Am besten eignet sich dafür eine kleine Kelle. Sobald der Zement getrocknet ist (ca. 24 Stunden), können Sie Erde aufschütten. Am Ende sollte man den Zement an den Seiten nicht mehr sehen können.

Fertig!

Die Mähkante ist fertig. Sie werden schnell ferststellen, dass das Verbauen einer Mähkante mit etwas Übung sehr schnell zu schaffen ist. Gerne können Sie uns über das Kontaktformular kontaktieren. Wir beraten Sie technisch oder helfen bei der Kalkulation.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*