Terrassen mit Epoxidharz verfugen – so geht’s!

Terrassen mit Epoxidharz verfugen

Jedes Jahr wieder sprießt das Unkraut aus den Fugen und Ameisen befallen unsere Terrassen. Viele Hausmittel versprechen Unkraut und Ameisen in Fugen zu bekämpfen. Dauerhaft lösen die Hausmittel diese Probleme jedoch nicht. Um die Probleme langfristig zu lösen, sollten Sie Ihre Terrasse mit Epoxidharz verfugen.

Wir zeigen Ihnen wie man Epoxidharz verarbeitet und was Sie dafür benötigen.

Das Positive vorab

Epoxidharz lässt sich einfach und schnell verarbeiten. Wenn wir von Epoxidharz sprechen, meinen wir Pflasterfugenmörtel. Eine Mischung aus Epoxidharz und  Sand. Die meisten Hersteller bieten gebrauchsfertige Pflasterfugenmörtel an.
Das bedeutet: Sie müssen nichts anmischen und können das Material sofort verarbeiten. Wir benutzen PCI Pavifix 1K Extra 25 kg. Ein 25 kg-Eimer reicht je nach Fugentiefe und Fugenbreite für ca. 20-30 m².

Der Pflasterfugenmörtel härtet nach ca. 24 Stunden aus und lässt kein Unkraut und keine Ameisen durch. Mit Expoxidharz erhalten Sie eine wasserdurchlässige und pflegeleichte Fuge.

Schwierigkeit:   ★★★★☆
Preis/Leistung: ★★★★★ 

Empfohlenes Werkzeug: eine Kelle oder eine kleine Schaufel, ein Besen mit weichen Borsten und Arbeitshandschuhe.
Außerdem: Zugang zu ausreichend Wasser

Terrassen mit Epoxidharz verfugen

Die Terrasse vorbereiten

Reinigen Sie Ihre Terrasse gründlich und säubern Sie die Fugen. Die Fuge sollte mindestens 3-5 mm breit sein, damit der Pflasterfugenmörtel solide in der Fuge hält. Kratzen Sie bei Bedarf die Fuge mit entsprechendem Werkzeug aus. Sollten die Terrassenplatten stark verschmutzt sein, benutzen Sie Reinigungsmittel oder einen Hochdruckreiniger. In unserem Test haben wir mit einem Hochdruckreiniger die Fugen und die Terrassenplatten gereinigt. 

 

Epoxidharz / Pflasterfugenmörtel verarbeiten

Die Terrassenplatten und die Fugen sind sauber. Wie schon erwähnt nutzen wir gebrauchsfertigen Pflasterfugenmörtel. Bevor Sie den Pflasterfugenmörtel verteilen, wässern Sie die Fläche großzügig. Diesen Vorgang müssen Sie immer wieder wiederholen. Die Terrassenplatten sollten während der gesamten Verarbeitung nass sein, da sonst ein Epoxidharz-Schleier zurückbleiben kann. Ist dieser erstmal ausgehärtet, lässt er sich schwer entfernen.
Sind die Terrassenplatten und Fugen gewässert, öffnen Sie die Verpackung Ihres Pflasterfugenmörtels und verteilen Sie diesen großzügig auf den Fugen. Fegen Sie nun das Material mit einem Besen so über die Fugen, dass die Fugen vollständig gefüllt sind. Nutzen Sie auch hier Wasser, damit der Pflasterfugenmörtel tief in die Fugen rutscht. Sind alle Fugen gefüllt, können Sie mit der Endreinigung anfangen.

Nach 24 Stunden ist der Pflasterfugenmörtel ausgehärtet und Sie können die Terrasse wieder belasten. Achten Sie auf die Herstellerangaben! 

Endreinigung

Sedimentgesteine, zum Beispiel Sandsteine, müssen Sie sehr gründlich reinigen, da der Pflasterfugenmörtel in den Schichten hängen bleibt. Bei Graniten ist es einfacher. Jeder Rückstand der von Ihnen übersehen wird und aushärtet, kann im Nachgang nur schwer bereinigt werden. Bei der Endreinigung gilt wieder: viel Wasser! Spülen Sie die Terrassenplatten sauber, bis keine Rückstände mehr zu sehen sind. 

Reinigen Sie auch Ihr Werkzeug, vor allem den Besen.

Unser Fazit

Durch die einfache und schnelle Verarbeitung, eignet sich Pflasterfugenmörtel auch für Hobby-Handwerker. Ihre Terrasse mit Epoxidharz zu verfugen lohnt sich. Wenn Sie die Gebrauchsanleitung der Hersteller beachten, kann nichts schiefgehen. Das Preisleistungsverhältnis ist enorm.

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